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  1. Kurse
  2. B04 eLearning-Kurs: Digitaler Kinderschutz & Schutzkonzepte
  3. Handout Kapitel 1: Rechtliche Grundlagen Kinderschutz
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Home └B04 eLearning-Kurs: Digitaler Kinderschutz & Schutzkonzepte └Handout Kapitel 1: Rechtliche Grundlagen Kinderschutz

B04 eLearning-Kurs: Digitaler Kinderschutz & Schutzkonzepte

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Abgeschlossen

Kursinhalt
  • Kapitel 1: Rechtliche Grundlagen des Kinderschutzes im digitalen Kontext
    • Video 1: Kinderschutz und digitale Medien (Skript)
    • Handout Kapitel 1: Rechtliche Grundlagen Kinderschutz
    • Wissens-Check Kapitel 1: Rechtliche Grundlagen 10 xp
  • Kapitel 2: Kinderrechte und digitale Medien
    • Video 2: Kinderrechte im digitalen Kontext (Skript)
    • Handout Kapitel 2: Kinderrechte digital
    • Wissens-Check Kapitel 2: Kinderrechte 10 xp
  • Kapitel 3: Das Schutzkonzept als Qualitätsmerkmal – digitale Risiken einbeziehen
    • Video 3: Schutzkonzept und digitale Risiken (Skript)
    • Handout Kapitel 3: Schutzkonzept & digitale Risiken
    • Wissens-Check Kapitel 3: Digitale Risiken 10 xp
  • Kapitel 4: Verhaltenskodex und Antimobbing-Kultur im digitalen Alltag
    • Video 4: Verhaltenskodex und Antimobbing digital (Skript)
    • Handout Kapitel 4: Verhaltenskodex & Antimobbing
    • Wissens-Check Kapitel 4: Verhaltenskodex 10 xp
  • Kapitel 5: Raumkonzept, Aufsicht und digitale Geräte
    • Video 5: Raumkonzept und Aufsicht digital (Skript)
    • Handout Kapitel 5: Raumkonzept & Aufsicht
    • Wissens-Check Kapitel 5: Raumkonzept 10 xp
  • Kapitel 6: Beschwerdewege und Krisenreaktion bei digitalen Vorfällen
    • Video 6: Beschwerdewege bei digitalen Vorfällen (Skript)
    • Handout Kapitel 6: Beschwerdewege & Krisenreaktion
    • Wissens-Check Kapitel 6: Beschwerdewege 10 xp
  • Abschluss & Zertifizierung
    • Abschlusszertifikat: Digitaler Kinderschutz & Schutzkonzepte (B04)

Handout Kapitel 1: Rechtliche Grundlagen Kinderschutz

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"Der Schutzauftrag endet nicht an der Bildschirmkante – er gilt überall dort, wo Kinder sich bewegen."

Kapitel 1: Der rechtliche Rahmen im digitalen Kontext

Ein wirksames Schutzkonzept ist keine freiwillige Kür, sondern rechtliche Verpflichtung nach § 8a SGB VIII und dem Bundeskinderschutzgesetz. Gefährdungen des Kindeswohls müssen frühzeitig erkannt, dokumentiert und, soweit erforderlich, gemeldet werden – auch wenn sie einen digitalen Ursprung haben.

Perspektive der Trägerverantwortung

Der Träger muss sicherstellen, dass das bestehende Schutzkonzept digitale Risiken wie Cybermobbing, unangemessene Inhalte oder den unbedachten Umgang mit Fotos explizit mitdenkt, statt sie stillschweigend auszuklammern.

Perspektive der pädagogischen Fachkraft

Für die Fachkraft bedeutet das, auch digitale Auffälligkeiten – etwa Hinweise auf Cybermobbing unter älteren Kindern – als möglichen Bestandteil einer Kindeswohlgefährdung ernst zu nehmen und den üblichen Meldeweg zu kennen.

Perspektive der Eltern und Familien

Eltern können sich darauf verlassen, dass die Einrichtung auch digitale Gefährdungslagen ernst nimmt und nicht erst reagiert, wenn ein Vorfall bereits eskaliert ist.

Digitale Aspekte, die ein Schutzkonzept mitdenken sollte

  • Cybermobbing und ausgrenzendes Verhalten über digitale Kanäle
  • Unangemessene Inhalte, denen Kinder versehentlich begegnen können
  • Unbedachte Verbreitung von Fotos oder Videos einzelner Kinder
  • Grenzüberschreitungen durch Erwachsene im digitalen Kontakt mit Kindern
  • Klare Meldewege bei digitalen Auffälligkeiten oder Verdachtsfällen

Selbstcheck für Ihre Einrichtung:

  1. Berücksichtigt unser Schutzkonzept digitale Risiken ausdrücklich?
  2. Wissen alle Fachkräfte, wie bei digitalen Auffälligkeiten vorzugehen ist?
  3. Gibt es einen klaren Meldeweg bei Verdacht auf eine digitale Gefährdung?
  4. Wurde das Schutzkonzept in den letzten zwei Jahren um digitale Aspekte ergänzt?
M3LB Praxis-Impuls: Prüfen Sie Ihr Schutzkonzept gezielt danach, ob digitale Gefährdungsformen wie Cybermobbing überhaupt erwähnt werden.
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